Weiterbildung
  • Print Friendly

Planerische und technische Möglichkeiten zur Reduzierung der Lichtverschmutzung

Das Oekozenter und das Mouvement Ecologique hatten am 07. Februar 2019 im Oekozenter Pafendall ein Fachseminar über die planerischen und technischen Möglichkeiten zur Reduzierung der Lichtverschmutzung organisiert.

Nachdem das Umweltministerium im letzten Jahr den Leitfaden Gutes Licht im Außenraum herausgegeben hat, wollte man im Rahmen dieses Seminars den verantwortlichen Akteuren die entsprechenden fachlichen Grundlagen in Theorie und Praxis näher bringen. So wurden in dem Beitrag von Dr. Lukas Schuler von Dark Sky Switzerland die Ursachen und Auswirkungen der Lichtverschmutzung behandelt. In den Vorträgen von Dipl. Ing. Uwe Knappschneider aus dem Büro licht raum stadt planung wurde aufgezeigt, wie man mit Hilfe eines Lichtmasterplans Ziele und Vorgaben für den zukünftigen Umgang mit Kunstlicht im Außenraum setzt und dabei sowohl funktionale als auch inszenierende Beleuchtung auf einander abstimmen kann. Herr Jérôme Faé Attaché im Umweltministerium hat den in Luxemburg geltenden gesetzlichen und reglementarischen Rahmen erklärt, und der Biologe und Fledermausexperte Jacques Pir hat auf die Auswirkungen auf u.a. bedrohte Fledermausarten, die als Kulturfolger im besonderen Maße Leitragende der Lichtverschmutzung sind, verwiesen.

Im Anschluss an die Vorträge wurden bei einem Rundgang durch die Stadt, neuere Beleuchtungsanlagen der Stadt Luxemburg und Bâtiments Publics besichtigt und dabei über eine Reihe von Vorführungen die technischen Möglichkeiten, die diese Anlagen bieten um Lichtverschmutzung zu vermeiden, aufgezeigt.

Die Veranstaltung war mit über 80 Teilnehmern gut besucht und die Resonanz durchweg positiv. Minister Claude Turmes, der ebenfalls anwesend war, bot falls nötig, seine weitere Unterstützung an, um der vorhandenen Lichtverschmutzung beizukommen.

< Zurück